piwik no script img

■ Iran/PresseOffenheit gefordert

Teheran (AFP) – Eine „negative und passive Haltung“ hat die Tageszeitung Teheran Times den iranischen Behörden im Umgang mit ausländischer Literatur vorgeworfen. Es sei bedauerlich, daß die Öffentlichkeit nur anläßlich der derzeit stattfindenden internationalen Buchmesse Zugang zu ausländischen Büchern habe, hieß es in einem Leitartikel. Ferner wurde die begrenzte Auswahl internationaler Literatur auf der Buchmesse kritisiert. Die Aussteller beschränken sich wegen der strikten Zensur auf Bücher zu Wissenschaft und Technik sowie „ungefährliche“ Klassiker wie Shakespeare.

Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen