■ Iran/Presse: Offenheit gefordert
Teheran (AFP) – Eine „negative und passive Haltung“ hat die Tageszeitung Teheran Times den iranischen Behörden im Umgang mit ausländischer Literatur vorgeworfen. Es sei bedauerlich, daß die Öffentlichkeit nur anläßlich der derzeit stattfindenden internationalen Buchmesse Zugang zu ausländischen Büchern habe, hieß es in einem Leitartikel. Ferner wurde die begrenzte Auswahl internationaler Literatur auf der Buchmesse kritisiert. Die Aussteller beschränken sich wegen der strikten Zensur auf Bücher zu Wissenschaft und Technik sowie „ungefährliche“ Klassiker wie Shakespeare.
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen