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Intim statt martialisch

Nicht an Neujahr, sondern im April 1742 wurde Händels Oratorium „Messiah“ uraufgeführt. Bald sollte der „Messiah“ zu einer mit viel Pathos und martialischen Chorregimentern hemmungslos vermarkteten Institution werden. Der Rias Kammerchor, der 1948 gegründet wurde, möchte Händels intime Gedanken über das christliche Weihnachts- und Ostergeschehen bewahren – in stilistisch gewissenhaften, feinsinnigen und zugleich vitalen Aufführungen. Das Werk gehört zu den populärsten Beispielen geistlicher Musik.

Traditionelles Neujahrskonzert mit dem Rias Kammerchor und Händels „Messiah“: Philharmonie Berlin, Herbert-von-Karajan-Straße 1, Großer Saal, 1. 1. 2020, 20 Uhr, ab 20 €

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