■ Indien: Massaker
Neu Delhi (dpa) – Bei einem vermutlich ethnisch motivierten Massaker sind im indischen Bundesstaat Manipur mindestens 25 Dorfbewohner, darunter Frauen und Kinder, getötet worden. Nach offiziellen Angaben soll es sich bei den etwa 30 Angreifern um Kämpfer vom Volk der Naga handeln. Der „Nationale Sozialistische Rat von Nagaland“ kämpft für einen Staat aller Nagas. Die Opfer gehörten dem Volk der Kuki an.
Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen