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Importschub drückt Exportüberschuß

Wiesbaden (taz/dpa) — Wenigstens außenwirtschaftlich ist die BRD kein so großer Störenfried mehr: Die deutliche Zunahme der Einfuhren (plus 24 Prozent) hat den Überschuß bei den Exporten (minus 2,1 Prozent) im Januar auf nur noch 1,3 Milliarden DM zusammenschmelzen lassen. Im Vorjahresmonat waren es noch 13,2 Milliarden DM, teilte das statistische Bundesamt mit. Erstmals seit Anfang der 80er Jahre ist damit die Leistungsbilanz, wozu auch grenzüberschreitenden Dienstleistungen und Kapitalverkehr gehört, wieder im Minus.

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