piwik no script img

Illegale Tierkämpfe in New York3000 Kampfhähne befreit

Verborgene Keller, getunte Krallen: In New York haben die Behörden drei illegale Kampforte für Hahnenkämpfe hochgenommen.

NEW YORK ap | Bei einer Razzia gegen illegale Hahnenkämpfe sind in New York mehr als 3000 Tiere befreit worden. Wie Generalstaatsanwalt Eric Schneiderman erklärte, wurden 70 Personen vorübergehend in Gewahrsam genommen, neun Personen verhaftet. Bei der größten Aktion dieser Art in der Geschichte der Stadt wurden am Wochenende drei illegale Kampforte in Queens, Brooklyn und Ulster County hochgenommen.

Die Tiere seien gezüchtet und trainiert worden, hätten leistungsstärkende Mittel erhalten und an ihren Krallen habe man rasiermesserscharfe Haken angebracht. Die Kampforte hätten sich in verborgenen Kellern befunden, wo die Zuschauer Eintritt gezahlt hätten und Alkohol ausgeschenkt worden sei.

Der amerikanische Tierschutzbund hat sich bereiterklärt, die Tiere vorübergehend aufzunehmen und zu versorgen.

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen

Mehr zum Thema

0 Kommentare