■ Hurenkongreß: Nur mit Krankenschein
Kassel (AFP) – Auf dem 14. bundesdeutschen Hurenkongreß haben Prostituierte von der Bundesregierung verlangt, die Voraussetzungen für ihre Aufnahme in die gesetzliche Krankenversicherung zu schaffen. Mehrere zehntausend Frauen arbeiteten derzeit in Deutschland völlig ohne Krankenversicherung, kritisierten Teilnehmerinnen nach Abschluß der Tagung. Die gesetzlichen Krankenkassen müßten „Huren versichern, und zwar unter dieser Berufsbezeichnung“.
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen