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„Humanitär“

■ Die DDR zur Ausreise

Berlin (adn) - In dem Bestreben, die nicht von der Regierung der DDR herbeigeführte unhaltbare Situation in den Botschaften der BRD in Prag und Warschau zu beenden, hat die Regierung der DDR nach Konsultationen mit den Regierungen der CSSR und der Volksrepublik Polen sowie mit der Regierung der BRD veranlaßt, daß die sich in diesen Botschaften rechtswidrig aufhaltenden Personen aus der DDR mit Zügen der Deutschen Reichsbahn über das Territorium der DDR in die BRD ausgewiesen werden. Dies erklärte der Sprecher des Außenministeriums der DDR, Botschafter Wolfgang Meyer. Mit diesem humanitären Akt, so der Sprecher weiter, verbindet die Regierung der DDR die Hoffnung, daß auch seitens der Regierung der BRD Schlußfolgerungen für den normalen, den internationalen Gepflogenheiten entsprechenden Betrieb in ihren Botschaften gezogen werden.

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