■ Hühner: Giftdusche im Stall
Berlin (taz) – Der niedersächsische Hühner-Baron Pohlmann soll seine Tiere mit hochgiftigen, verbotenen Desinfektionsmitteln besprüht haben, um die Milben in ihrem Gefieder zu killen. Diesen Verdacht äußerte das ARD-Magazin „Panorama“ gestern abend. Ein Umweltschutzlaboratorium hat bei der Untersuchung von Kadavern festgestellt, daß sich eine Nikotinkonzentration von 110 Milligramm pro Kilogramm an den Federn befand. Die tödliche Dosis für Menschen liegt bei 30 bis 60 Milligramm.
Gemeinsam für freie Presse
Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – und mit Ihrer Beteiligung können wir es schaffen. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen