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Hoppegarten filetiert

Potsdam. Die brandenburgische Landesregierung besteht nach Aussagen von Finanzminister Klaus- Dieter Kühbacher (SPD) darauf, das traditionsreiche Reitsportzentrum Hoppegarten im Norden von Berlin von der Treuhand zugesprochen zu bekommen. Um diesen Anspruch durchzusetzen, werde man notfalls auch vor Gericht gehen.

Der Minister äußerte die Befürchtung, daß die in der Welt einmalige Anlage »Stück für Stück filetiert« würde. Erst im Januar hatte die Treuhandanstalt ein 4,8 Hektar großes Teilstück zu einem Quadratmeterpreis von zehn Mark verkauft. Dies stehe, so Kühlbacher, »in keinem realen Verhältnis zu den Preisen am Rande Berlins«. Es gebe Interessenten, die den Rest der Anlage erwerben wollten. Die Landesregierung würde nach einer Entscheidung der Treuhand für Brandenburg eine öffentliche Nutzung garantieren. dpa