: Holocaust-Plakat umstritten
BERLIN taz ■ Zusammen mit Berlins Regierendem Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) hat die Initiatorin des Mahnmals für die ermordeten Juden Europas, Lea Rosh, am Donnerstag eine Plakatkampagne vorgestellt, mit der für Spenden für den Bau geworben wird. „den holocaust hat es nie gegeben“ steht auf den Plakaten. Darunter folgt der kleiner geschriebene Zusatz: „Es gibt immer noch viele, die das behaupten – In 20 Jahren werden es noch mehr sein“. Das Motiv, das auch als Zeitungsanzeige und Gratispostkarte erscheint, ist umstritten. Annelie Buntenbach, Bundestagsabgeordnete der Grünen, sagte zur taz: „Was da plakatiert wird, ist missverständlich. Auf den ersten Blick ist keine Distanz zu der provozierenden Aussage zu erkennen“. Auch die Aktion Sühnezeichen hält die Aktion für „nicht gelungen“. Selbst der Pressesprecher der NPD, Klaus Beier, sorgt sich: „Ausländische Gäste könnten das falsch verstehen“, sagte er der taz. YAS
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