Tova Friedman warnt im Bundestag vor zunehmendem Antisemitismus. Auch in Brandenburg an der Havel wird deutlich, dass Erinnern über Gedenktage hinausgeht.
Die Holocaust-Überlebende Tova Friedman erzählt in einer beeindruckenden Rede im Bundestag von Auschwitz. Sie warnt vor neuer Stärke des Antisemitismus.
Götz Aly kritisiert die Trennung von Täter- und Opfererzählungen. Ihm fehlt der Blick auf die Mehrheitsgesellschaft – auf Opportunismus, Feigheit und Mitläufertum.
Auf „Shoahstories“ sammelt das Anne Frank Zentrum Videos zum Holocaust, um Jugendliche für das Thema zu interessieren. Funktioniert das? Ein Selbsttest.
Das Haus, das in Salzwedel an prominenter Ecke steht, wird vielleicht doch nicht abgerissen. Seine jüdischen Bewohner wurden von den Nazis ermordet.
Tova Friedman hat Auschwitz überlebt. Heute klärt sie auf Tiktok über die Verbrechen der Nationalsozialisten auf. Am Mittwoch spricht sie im Bundestag.
Das Dokumentationszentrum zur Deportation der Sinti und Roma verzögert sich, weil ein Investor Steuern sparen will. 44 Aktive formulieren einen Appell.
In der brandenburgischen Kreisstadt soll ein AfD-naher Abgeordneter die Rede zum Gedenktag halten. Initiativen protestieren, der Bürgermeister gibt sich machtlos.
Zum Holocaust-Gedenktag starten die Arolsen Archives wieder die Aktion #everynamecounts. Jede:r kann helfen, Akten von NS-Opfern zugänglich zu machen.
Der 80. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz wirft Fragen zur Gegenwart auf. Darum ging es beim taz Talk „Östlich der Erinnerung“.
Tilmann Köhler inszeniert Durs Grünbeins Roman „Der Komet“ über das Dresden der NS-Zeit fürs dortige Staatsschauspiel. Dabei setzt er voll aufs Sprechtheater.
Unsere wochentaz bietet jeden Samstag Journalismus, der es nicht allen recht macht und Stimmen, die woanders nicht gehört werden. Jetzt zehn Wochen lang kennenlernen.