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Höhlengänger gerettet

Studenten nach über 70 Stunden aus Jura-Höhle gerettet. Am Morgen mit Lebensmitteln versorgt

GOUMOIS ap ■ Nach drei Tagen in Dunkelheit und Kälte sind acht Schweizer Touristen am Samstagabend aus einer Höhle im französischen Jura gerettet worden. Die sieben Studenten und ihre Führerin waren anscheinend gesund, wirkten aber entkräftet. Man hüllte sie zunächst in Decken, um sie warm zu halten. Anschließend wurden sie mit Krankenwagen zu einem in der Nähe errichteten Lazarett gebracht, wo auch ihre Familienangehörigen warteten.

Die Rettung der Schweizer hatte sich am Samstag immer wieder verzögert, weil das Wasser in der Höhle Bief-du-Paroud bei Goumois nahe der Schweizer Grenze langsamer abfloss als erwartet. Die Einsatzkräfte versuchten mit zusätzlichen Wasserpumpen und Sprengungen, das Abfließen des Wassers zu beschleunigen. Am Morgen waren Taucher zu der Gruppe vorgedrungen und hatten sie mit Nahrung, trockener Kleidung und einem geheizten Zelt versorgt.

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