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Hitze und Regen

■ Der heißeste Sommer in Rajasthan seit 1916/ Bombay: Monsunregen macht 100.000 obdachlos

Delhi (dpa) — Starke Regenfälle und eine Hitzewelle, von der seit Tagen mehrere Teile Indiens betroffen sind, haben nach Angaben der indischen Nachrichtenagentur 'uni‘ bislang insgesamt 264 Menschenleben gefordert. Während durch die Hitze im nordwestlichen Wüstenstaat Rajasthan in diesem Jahr 192 Menschen starben, kamen bei starken Regenfällen in Bombay und den Vororten am vergangenen Samstag und Sonntag 40 Personen ums Leben; die meisten erlitten tödliche Verletzungen beim Einsturz von Häusern.

Die meisten Opfer in Rajasthan starben an Hitzeschlägen. Einige Gebietskrankenhäuser seien von Menschen überfüllt, die mit Kreislaufschwäche wegen der Hitze eingeliefert wurden, berichtete 'uni‘. Einige Zeitungen schrieben, dies sei der heißeste Sommer in der Region seit 1916. An einigen Orten seien 50 Grad Celsius im Schatten gemessen worden.

Die Wirtschaftsmetropole Bombay blieb auch am Montag von ihren Vororten abgeschnitten, nachdem der Zugverkehr wegen überfluteter Gleisanlagen eingestellt werden mußte.

Der internationale Flughafen Bombays sowie der für Inlandflüge dienende Flughafen Santa Cruz eröffneten Montag früh wieder ihren Flugbetrieb. Sie waren am Vortag wegen Überflutung der Rollbahnen und einiger Abfertigungsgebäude geschlossen worden. Über 100.000 Slumbewohner Bombays wurden obdachlos, nachdem der Monsunregen ihre Baracken völlig zerstört hatte.

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