: Hitler-Gruß
Ein Strafverfahren gegen einen 20jährigen Schlosser wegen des Hitler-Grußes vor der Jüdischen Synagoge in der Oranienburger Straße in Mitte ist vom Amtsgericht Tiergarten eingestellt worden. Entgegen der schriftlichen Festlegung kurz nach der Beobachtung des Hitler-Grußes meinten die Beamten eines Funkstreifenwagens, der Schlosser könnte sie in provokatorischer Absicht gemeint haben. Der Angeklagte hatte behauptet, er hätte auf der zu dieser Zeit menschenleeren Straße seiner Oma zuwinken wollen. Daß er vor einem „jüdischen Ding“ stand, will er nicht gewußt haben.
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