: Hitler-Gruß
Ein Strafverfahren gegen einen 20jährigen Schlosser wegen des Hitler-Grußes vor der Jüdischen Synagoge in der Oranienburger Straße in Mitte ist vom Amtsgericht Tiergarten eingestellt worden. Entgegen der schriftlichen Festlegung kurz nach der Beobachtung des Hitler-Grußes meinten die Beamten eines Funkstreifenwagens, der Schlosser könnte sie in provokatorischer Absicht gemeint haben. Der Angeklagte hatte behauptet, er hätte auf der zu dieser Zeit menschenleeren Straße seiner Oma zuwinken wollen. Daß er vor einem „jüdischen Ding“ stand, will er nicht gewußt haben.
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen