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Hilfe für Mexiko

■ Abkommen mit USA unterzeichnet

Mexiko-Stadt/Washington (AFP) – Die USA und Mexiko haben sich am Dienstag in Washington auf ein Hilfspaket im Umfang von 20 Milliarden Dollar (30 Mrd. Mark) für das lateinamerikanische Land geeinigt. Wie US-Finanzminister Robert Rubin mitteilte, wurde das Abkommen auch vom staatlichen mexikanischen Ölkonzern Pemex unterzeichnet – die Erdöleinnahmen sollen als Garantie für die Kredite dienen.

Nach der Unterzeichnung sank der Aktienindex an der Börse in Mexiko-Stadt dennoch um 3,41 Prozent. Neben Vorbehalten der Anleger gegen das Abkommen dürfte auch die Erhöhung der Zinsen für kurzfristige Kredite um zehn auf fast 50 Prozent daran schuld sein. Das eigentliche Problem sei eben die Vertrauenskrise.

Bei dem Hilfspaket für Mexiko handelt es sich sowohl um US-Kredite als auch um Kreditbürgschaften der US-Regierung. Es ist Teil eines internationalen Hilfsplans in Höhe von 50 Milliarden Dollar. Rubin zufolge sollen Mexiko bis Juni in mehreren Etappen zehn Milliarden Dollar zur Verfügung gestellt werden, wenn Mexiko die Bedingungen des Abkommens respektiert. Drei Milliarden Dollar wurden bereits mit der Unterzeichnung des Abkommens freigegeben, sagte Rubin. Zu den Bedingungen gehöre die Einhaltung des Abkommens zwischen Mexiko und dem IWF, vor allem die Reduzierung der öffentlichen Ausgaben, eine restriktive Geldpolitik sowie eine Fortsetzung der Strukturreformen, beispielsweise der Privatisierungen.

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