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Heute in der Villa Ichon

■ Eins zu Eins

Ein rechtsradikaler Skin stellt sich als Versuchskaninchen einer Forschungsreihe zur Verfügung. Durch sein agressiv provozierendes Auftreten verunsichert er nicht nur Ärzte und Psychologen, sondern dreht den Spieß um: Wer ist hier verhaltensgestört? Wer braucht hier eine Therapie? Fragen, die das Hörspiel „Eins zu Eins“ aufwerfen mag. Die Antworten können die Hörer heute Abend in der Villa Ichon selbst geben.

Dort lädt die Hörspielabteilung von Radio Bremen zum gemeinsamen Lauschen und Labern bei Wasser und Wein ein. Mit dabei ist Autor Jörg Klein, der als Kunsttherapeut mit verhaltensgestörten Kindern arbeitet und bisher u.a. Satiren, Features und Essays veröffentlichte. Die Inszenierung besorgte die Regisseurin, Christiane Ohaus, die ebenfalls dabei ist: „Für mich war wichtig, das alle Personen stark sind, daß es wirklich zu einem Eins zu Eins kommt.“ Die Dramaturgie hatte Rüdiger Kremer, der wie immer locker vom Hocker den Abend moderiert; um 20 Uhr in der Villa Ichon. lou

Nach dem Erfolg der AfD bei den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt bangen viele Menschen um die Zukunft, es droht die erste AfD-Regierung. Das wäre eine (weitere) Zäsur für Deutschland. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen