: Heftiger Regen halb so schlimm
Die schweren Regenfälle in Berlin haben nach Polizeiangaben kaum bleibende Schäden angerichtet. Am Mittwochabend hatte die Feuerwehr den Ausnahmezustand ausrufen müssen und 600 Kollegen zum freiwilligen Einsatz gerufen. Zahlreiche Keller und Straßen mussten von den Wassermassen befreit werden. Besonders betroffen war der Südwesten von Berlin. Durch einen Erdrutsch wurde die S-Bahn zwischen den Bahnhöfen Westkreuz und Grunewald für mehrere Stunden zum Pendelverkehr gezwungen. Wegen des starken Regens mussten Autofahrer teilweise ihre Fahrt stoppen, weil sie keine Sicht mehr hatten oder Straßen binnen kurzem überflutet wurden. Die Feuerwehr musste binnen vier Stunden etwa 200 durch das Unwetter bedingte Einsätze fahren. Das Regenband hatte die Region Berlin-Brandenburg von Ost nach West überquert. Die Meteorologen von „Meteomedia“ berichteten, auf dem Insulaner in Steglitz seien in nur 48 Minuten rund 45 Liter pro Quadratmeter gemessen worden. DPA
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