: Hannover verhandelt mit Besetzern
Hannover (taz) - Unmittelbar vor Auslaufen eines Ultimatums, das die hannoversche Stadtverwaltung den Besetzern des Sprengelgeländes gestellt hat, soll es nun doch noch zu Verhandlungen über die Zukunft der seit über einem Jahr besetzten ehemaligen Schokoladenfabrik kommen. Der hannoversche Oberstadtdirektor Hinrich Lehmann-Grube will sich am frühen Donnerstagmorgen mit einer Abordnung der Besetzer zum Gespräch treffen, dabei aber zuallererst über „ein Ende der Besetzung“ sprechen. Der Forderung der Besetzer, an diesen Verhandlungen auch weitere an der Nutzung des Sprengelgeländes interessierte Gruppen zu beteiligen, wollte der Oberstadtdirektor allerdings immer noch nicht nachkommen. Als Kompromiß bot die Stadt ein weiteres getrenntes Gespräch mit den anderen interessierten Gruppen an.
üo
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen