: Hamburger Christdemokraten mit neuer Satzung
Die Hamburger CDU hat einen Schlußstrich unter die jahrelange Satzungsdebatte der Partei gezogen. Der Landesausschuß der Union verabschiedete am Freitag abend eine neue Satzung, die vor Wahlen eine zentrale Aufstellung der jeweiligen Kandidaten vorsieht. Damit konnte sich CDU-Landeschef Dirk Fischer mit seiner Position durchsetzen.
Insbesondere der Kreisverband Altona hatte gefordert, die Wahlkreiskandidaten nicht auf der landesweiten Vertreterversammlung zu bestimmen. „Alle Mitglieder des Wahlkreises sollten die Wahlkreiskandidaten direkt aufstellen“, hatte der Altonaer Kreisvorsitzende Peter Tucholsky gefordert.
„CDU-Rebell“ Markus E. Wegner kritisierte, daß die CDU ohne eine Mitgliederanhörung ihr Verfahren zur Kandidatenaufstellung geändert habe. Weiterhin bemängelte Wegner, daß der Landesverband nicht die Entscheidungen des Hamburgischen Verfassungsgerichtes zur Kandidatenaufstellung der CDU abgewartet habe. dpa
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