piwik no script img

■ HaftstrafenOtto kriegt drei Jahre

Rolf-Jürgen Otto (55), früherer Präsident von Dynamo Dresden, ist vom Chemnitzer Landgericht gestern zu drei Jahren Haft verurteilt worden. Gegen eine Kaution von 120.000 Mark darf Otto allerdings bis zum Haftantritt in Freiheit bleiben. Das Landgericht hatte ihn wegen Untreue, Konkursverschleppung und Verletzung von Buchhaltungspflichten verurteilt. Otto hatte gestanden, drei Millionen Mark seiner Meißner Baufirma illegal auf ein „Schwarzgeldkonto“ sowie ein Konto seiner Tochter überwiesen zu haben. Dynamo Dresden hat eine neue Klage wegen Veruntreuung von 1,7 Millionen Mark Vereinsgeldern eingereicht.

Gemeinsam für freie Presse

Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – und mit Ihrer Beteiligung können wir es schaffen. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen