piwik no script img

■ HafenstraßeVoscherau wacht auf

Hamburg (AP) – Der Hamburger Bürgermeister Henning Voscherau hat die umstrittene Hamburger Hafenstraße wieder ins Gespräch gebracht. Nachdem vor gut zwei Wochen Polizisten daran gehindert worden waren, ein aufgemaltes Kurdensymbol von einer Hauswand zu entfernen, will Voscherau jetzt die „Räumung oder Privatisierung“ der Häuser. In einer Erklärung Voscheraus dazu heißt es, in der Hafenstraße sei es nicht gelungen, die angestrebte rechtsstaatliche Normalität zu erreichen. „Die Bewohner der Hafenstraße haben die ausgestreckte Hand nicht ergriffen.“ Es werde jetzt Sache von Senat und Bürgerschaft sein, über das weitere Vorgehen zu entscheiden.

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen