: HMI-Forschungsreaktor für SPD „unerläßlich“
Der Forschungsreaktor am Hahn-Meitner-Institut ist für die SPD „unerläßlich“. Das betonte der für Wissenschaft und Forschung zuständige Staatssekretär Hans Kremendahl (SPD). „Wir sind an einer baldigen Inbetriebnahme interessiert“, doch müßten die notwendigen Sicherheitsüberprüfungen vorgenommen werden. Gleichzeitig nannte der Staatssekretär den Bau der Grundlagen-Forschungseinrichtung Synchrotronspeicherring „Bessy II“ die „herausragende Forschungsinvestition der vor uns liegenden Jahre“. Berlin brauche beide Einrichtungen, sagte Kremendahl zu Überlegungen in Bonn, die Finanzierung von „Bessy“ an die Inbetriebnahme des HMI-Reaktors zu knüpfen. Die Wiederinbetriebnahme des umgebauten und vergrößerten HMI -Forschungsreaktor ist zwischen SPD und Alternativer Liste umstritten. Die AL-Umweltsenatorin Michaele Schreyer hat sich aus Sicherheitsbedenken bisher nicht auf einen Zeitplan für die Betriebsgenehmigung festgelegt.
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen