■ Tarife: HBV will sechs Prozent
Düsseldorf (AP) – Mit der Forderung nach Einkommenserhöhungen von sechs Prozent, mindestens jedoch 250 Mark monatlich, geht die Gewerkschaft Handel, Banken und Versicherungen in die Tarifrunde 1995. Für die 30.000 Bankangestellten in den neuen Bundesländern fordert die HBV die schnellstmögliche weitere Angleichung der Gehälter an das westdeutsche Tarifniveau und die Verkürzung der wöchentlichen Arbeitszeit von 40 auf 39 Wochenstunden. Begründung: die nach wie vor gute Ertragslage im Geld- und Kreditgewerbe und die Notwendigkeit, die Binnenkonjunktur durch Stärkung der Kaufkraft der Arbeitnehmer anzukurbeln. Maßhalteappelle und Lohnverzichtsforderungen von Bankarbeitgebern wies die HBV angesichts von zweistelligen Zuwachsraten der Banken als völlig unangemessen zurück. Die Tarifverträge für die 460.000 Bank- und Bausparkassenangestellten laufen Ende Januar 1995 aus.
50.000 Menschen beteiligen sich bei taz zahl ich – weil unabhängiger, kritischer Journalismus in diesen Zeiten gebraucht wird. Weil es die taz braucht. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken! Ihre Solidarität sorgt dafür, dass taz.de für alle frei zugänglich bleibt. Denn wir verstehen Journalismus nicht nur als Ware, sondern als öffentliches Gut. Zahlen muss niemand, aber guter Journalismus hat seinen Preis. Und immer mehr Leser*innen machen mit und entscheiden sich für eine freiwillige Unterstützung der taz! Dieser Schub trägt uns gemeinsam in die Zukunft. Denn wir suchen wir auch weiterhin Ihre Unterstützung. Setzen auch Sie jetzt ein Zeichen für kritischen Journalismus und unterstützen Sie die taz – schon ab 5 Euro. Jetzt unterstützen