: Gurke des Tages
Die Spekulationen um die Herkunft der Gletschermumie Ötzi reißen nicht ab: Eine Lehrerin aus Niedersachsen sieht sich als Wiedergeburt des vermutlich vor rund 5.000 Jahren gestorbenen Eismannes und vermutet die Heimat der Mumie im Rheingau. Dies beschrieb die 51jährige in einem Buch mit dem Titel „Ich war Ötzi – Die Botschaft aus dem Eis“, das im Herbst im Münchener Herbig- Verlag erscheinen soll. Die Seele der Mutter dreier Kinder soll demnach den Gletschermann in prähistorischer Zeit „mit Bewußtsein erfüllt“ haben. Die Mumie sei daher auch nicht Eigentum der Universität Innsbruck, wo sie derzeit ruht. Anspruch auf den Ur-Leichnam erhebt die Autorin bislang jedoch noch nicht.
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen