piwik no script img

Gurke des Tages: Zahnstocherverbot

Es geht doch nichts über ein ausgeprägtes Umweltbewußtsein. Vor allem in Sachen Müllvermeidung und Müllverwertung kann das gewiß nicht schaden. Aber ob das Umweltministerium in Südkorea nicht ein bißchen zu weit ging? In koreanischen Restaurants und Kantinen muß man sich künftig die Speisereste mit den Fingern aus den Zahnlücken pulen: Das Umweltministerium in Seoul hat jetzt ein allgemeines Zahnstocherverbot verhängt. Durch die Maßnahme soll nicht nur die Gefährdung von Haustieren vermindert werden, die aus Speiseresten hergestelltes Futter vorgesetzt bekommen – sie soll vor allem dabei helfen, den Müllberg abzutragen.

50.000 Menschen beteiligen sich bei taz zahl ich – weil unabhängiger, kritischer Journalismus in diesen Zeiten gebraucht wird. Weil es die taz braucht. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken! Ihre Solidarität sorgt dafür, dass taz.de für alle frei zugänglich bleibt. Denn wir verstehen Journalismus nicht nur als Ware, sondern als öffentliches Gut. Zahlen muss niemand, aber guter Journalismus hat seinen Preis. Und immer mehr Leser*innen machen mit und entscheiden sich für eine freiwillige Unterstützung der taz! Dieser Schub trägt uns gemeinsam in die Zukunft. Denn wir suchen wir auch weiterhin Ihre Unterstützung. Setzen auch Sie jetzt ein Zeichen für kritischen Journalismus und unterstützen Sie die taz – schon ab 5 Euro. Jetzt unterstützen