: Gurke des Tages: Schaffner der SNCF
Pingelige Beamtenärsche gibt es also nicht nur bei uns in Deutschland: die falsche Abkürzung seines Vornamens soll einen Schweizer Zugpassagier umgerechnet 100 Mark Bußgeld kosten. Der von seiner Firma ausgestellte Berechtigungsfahrschein war auf den Vornamen „Jacky D.“ ausgestellt worden. Der Schaffner der französischen Eisenbahngesellschaft SNCF erklärte das Ticket des Passagiers, der sich auf der Fahrt von Paris nach Genf befand, für ungültig, da dessen Vorname laut Personalausweis schließlich „Jaques“ lautet. Auch die Entgegnung des Passagiers, daß er in seiner Firma mit „Jacky“ angeredet würde, ließ der Kontrollant nicht gelten: Die Kurzform für Jaques sei nicht „Jacky“, sondern „Jaquot“.
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Unser nächstes Ziel: 50.000 – wir brauchen nur noch 30 Freiwillige, dann haben wir es geschafft! Setzen Sie jetzt ein Zeichen für die taz und machen Sie mit. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen