: Grüne fordern Hilfe für Nicaragua
Bonn (dpa) - Die Wiederaufnahme der seit 1984 eingefrorenen staatlichen Entwicklungshilfe für Nicaragua hat am Montag die Fraktion der Grünen im Bundestag gefordert. Finanzielle Unterstützung sei besonders zur Behebung der Schäden erforderlich, die der Hurrican „Joan“ im Oktober 1988 in dem mittelamerikanischen Land verursacht hatte. „Ersatzweise“ schlägt die Partei eine „neue Form der Finanzierung“ vor. Das staatliche Geld könne in einen Katastrophenfonds geleitet werden, der für eine längere Zeit angelegt sein sollte als die Katastrophenhilfe. Die Grünen wollen außerdem Gelder aus ihrem Öko-Fonds zur Vergügung stellen.
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen