: Grüne doch im Parlament
■ Neuseelands Grüne erzielen Mandate
Berlin (taz) – Die neuseeländische Green Party hat zehn Tage nach den Parlamentswahlen doch noch erstmals den Sprung ins Parlament geschafft. Die Auszählung der 230.000 so genannten Spezialstimmen verhalf gestern der stellvertretenden Parteivorsitzenden Jeanette Fitzsimons noch zu einem Direktmandat, meldete der TV-Sender One Network News.
Damit können die Grünen die Fünfprozenthürde umgehen und kommen entsprechend ihrem Stimmenanteil von 4,9 Prozent auf sechs Sitze. Vor Auszählung der Spezialstimmen lag Fitzsimons nur 144 Stimmen hinter ihrem konservativen Konkurrenten.
Die Spezialstimmen sind Wahlzettel, die in anderen als den für sie bestimmten Wahlkreisen abgegeben wurden. Die Auszählung begann erst eine Woche nach den Wahlen und wird insgesamt erst morgen beendet sein. Durch den Einzug der Grünen verfügt die am Montag gebildete neue Koalition von Labour und linker Allianz nur noch über 60 der 120 Sitze. han
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen