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Grüne Eintracht

■ GAL tagte und fand Gemeinsamkeiten

Mit Friede, Freude und Eierkuchen bereitet sich Hamburgs GAL auf die Bürgerschaftswahl am 21. September vor. „Außerordentlich harmonisch“, so Fraktionschef Willfried Maier, verlief eine zweitägige Klausurtagung von Fraktion und Landesvorstand, an der auch die beiden Parteisprecherinnen Krista Sager und Antje Radcke teilnahmen. Man habe „sehr viele Gemeinsamkeiten“ herausgearbeitet, betonten auch der Fraktions-Linke Norbert Hackbusch und der Parlamentarische Geschäftsführer Alexander Porschke gegenüber der taz.

Künftig sollen Umweltschutz und Sozialpolitik stärker thematisiert werden. Dazu gehöre die Betonung „dezentraler Konzepte“ vor allem für benachteiligte Stadtteile wie St. Pauli oder Wilhelmsburg, so Hackbusch. Auch müsse die GAL dem drohenden Bedeutungsverlust dieser Politikfelder gegensteuern: „Die Kompaktheit der Bereiche Arbeitsplätze und Finanznot birgt die Gefahr, daß diese Themen hinten runterfallen“, konstatierte Maier. Da wolle die GAL künftig stärker „reinfingern“.

Die Grünen müßten, so sieht es Porschke, ihre Kompetenz in den Bereichen Arbeit, Finanzen, Verkehr und Wirtschaft „deutlicher rüberbringen als bisher“. Wie das aussehen könnte, wußte Maier auch schon anzudeuten. Es gebe Überlegungen, stärker mit Schlagworten zu operieren: „Die Stadt gehört allen“, sei zum Beispiel ein Slogan, mit dem ein Armutsbekämpfungsprogramm propagiert werden solle. Dabei gehe es darum, „die Leute in eigene Aktivitäten hineinzuziehen“. smv

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