piwik no script img

Griechenland

■ Fahrverbot in Athen?

Athen (ap) — Die Belastung der Athener Luft mit Schadstoffen ist in den vergangenen Tagen derart gestiegen, daß die griechische Regierung ein Fahrverbot für das Zentrum der Hauptstadt erwägt. Das Umweltministerium kündigte für heute entsprechende Notmaßnahmen an, falls die Schadstoffwerte weiterhin hoch blieben. Die in der griechischen Hauptstadt von Autos und der Schwerindustrie abgegebenen Luftschadstoffe konzentrierten sich wegen einer austauscharmen Wetterlage und Temperaturen von 35 Grad über der in einem Tal gelegenen Vier-Millionen-Stadt. Insbesondere die Emissionen von Kohlenmonoxid, Stickoxid und Ozon lagen nach Angaben der Behörden bis zu zehn Prozent über den festgelegten Grenzwerten.

Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen