■ Greenpeace: Bonn protestiert
Bonn/Moskau (AFP) — Das Auswärtige Amt hat sich am Dienstag in den Vorfall um das Greenpeace-Schiff „Solo“ eingeschaltet, das am Montag vor der russischen Atomtest-Insel Nowaja Semlja von der russischen Marine geentert worden war. Mitarbeiter der Botschaft in Moskau hätten Weisung erhalten, sich bei den russischen Stellen um eine möglichst rasche Lösung zu bemühen, sagte ein Ministeriumssprecher. Die Besatzungsmitglieder der „Solo“ wollten in der polaren Kara-See ein 1982 versenktes Atom-U-Boot filmen und mit dieser Aktion auf die „größte atomare Müllkippe der Welt“ aufmerksam machen.
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