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Goldschrift für Marlene

■ Grab der Schauspielerin ist fertiggestellt/ Stein aus grünem poliertem Granit ähnelt dem der Mutter

Schöneberg. Das Grab der am 6. Mai in Paris gestorbenen Filmdiva Marlene Dietrich in Berlin ist jetzt komplett. Auf dem frischen Grabstein steht in eingravierten vergoldeten Buchstaben die Inschrift: »Hier steh ich an den Marken meiner Tage« und darunter »Marlene 1901-1992«. Der 85 Zentimeter hohe und 60 Zentimeter breite Grabstein aus dreiseitig poliertem, grünlich schimmernden Granit wurde am 24. Juli gesetzt.

Nach Angaben der Grabmalfirma lautete die Vorgabe, daß der Grabstein genauso aussehen solle wie der auf dem wenige Meter entfernten Grab der Mutter von Marlene Dietrich, Josefine von Losch. Die Inschrift sei von den Verwandten auf Wunsch der Toten so gewählt worden.

Zuvor hatte das Grab der Schauspielerin, die im Alter von 90 Jahren gestorben war, ein Provisorium geziert, das ein Künstler aufgestellt hatte. Darauf war zu lesen: »Wann wird man je verstehen?« — eine Zeile aus ihrem Antikriegslied »Sag mir, wo die Blumen sind«. Der Senat hat inzwischen die letzte Ruhestätte der Diva als Ehrengrab für 20 Jahre unter Denkmalschutz gestellt. Marlene Dietrich war am 16. Mai auf eigenen Wunsch in Berlin auf dem Friedhof in der Friedenauer Stubenrauchstraße beigesetzt worden. dpa

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