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Götter, Gräber, Gelehrte

■ Berlins Museen für Geschichte (deutsche) präsentieren gemeinsame Projekte / Die Erben Roms...

Rein präsentationstechnisch konnte das Museum für Deutsche Geschichte (Ost) mit seiner Presseerklärung auf Durchschlagpapier im Schaukampf um die Mediengunst keinen Schnitt machen. Zwei Pressemappen (einmal bunt und Hochglanz, einmal zwofarbig, büttenmatt) brachte das Deutsche Historische Museum (West) (Ideator H.Kohl) auf den Selbstbedienungstisch ins publizistische Rennen gegen das Museum für Deutsche Geschichte (Ost) (Ideator W.Ulbricht?), obwohl diese erste gemeinsame Pressekonferenz der beiden Deutsch-Geschichtsmuseen im Zeughaus Unter den Linden gestern eigentlich ein Heimspiel für das ältere und größere war. Geladen hatte aber das Deutsche Historische Museeum (West).

Präsentiert werden sollte die „langfristige Zusammenarbeit der beiden historischen Museen“ sowie die „Gemeinschaftsprojekte für die unmittelbare Zukunft“. Letztere bestehen in zwei Sonderausstellungen Anfang nächsten Jahres: zum „Kalten Krieg und den Folgen der Teilung“ im Zeughaus und zu den „Erben Roms“ als eine Übernahme mit Neubearbeitung der Ausstellungen „Fürstengräber aus Sackrau“ des Archeologischen Museums Wroclaw und „Gräber aus dem Kaiserstuhl“ des Museums für Ur und Frühgeschichte Freiburg.

Man wolle jetzt eine Erprobungsphase hinsichtlich einer immer engeren Kooperation einlegen, sich noch näher kennenlernen, sich gegenseitig leihgeben und gestaltungshelfen... -, um eines Tages schließlich „die Fluren zu bereinigen“. Also sprach West-Direktor Stölzl, und Ost-Direktor Herbst nickte dazu.

grr

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