■ Gesundheit: Vor "Öko-Kollaps"
Würzburg (dpa) – Ohne die Verringerung von Giftstoffen in Umwelt und Nahrung droht den Menschen nach Ansicht von Experten der „Öko-Kollaps“. Darauf hat am Samstag die Deutsche Gesellschaft für Umwelt- und Humantoxokologie (DGUHT) auf einer Tagung in Würzburg hingewiesen. Jeder vierte Deutsche hat den Angaben zufolge ein angegriffenes Immunsystem und leidet unter Allergien. Die wachsende Zahl von Erkrankungen sei Ausdruck einer stetig steigenden Ansammlung von Schadstoffen im Körper. Die Wissenschaftler forderten ein Umdenken in der Umweltpolitik. Man müsse die Gesamtheit der schädigenden Stoffe analysieren. Der Bau von Müllverbrennungsanlagen müsse gestoppt und der Straßenverkehr verringert werden.
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen