: Gemeinnützige gegen Mietpreisstopp
Die Berliner Wohnungsbaugenossenschaften und Gesellschaften haben sich gegen Eingriffe in das geltende Mietpreisrecht oder einen Mietpreisstopp ausgesprochen. Vorstandsmitglied Ludwig Burkardt erklärte, durch solche Maßnahmen würde das Angebot an Wohnungen nicht vergrößert, sondern eher verkleinert. Die gemeinnützigen Wohnungsbauunternehmen könnten zur Behebung des Wohnraummangels bis 1992 11.000 Wohnungen bauen. Vor allem hätte das Land Berlin unverzüglich baureife Grundstücke zur Verfügung zu stellen. Damit ließen sich 1989/90 bereits etwa 2.000 Wohnungen fertigstellen.
Gemeinsam für freie Presse
Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – und mit Ihrer Beteiligung können wir es schaffen. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen