: Geil: Neues Schulfach Liebeskunde
Geht es nach dem Wahlkampfprogramm der niederländischen Grünen, soll an Amsterdamer Schulen ein neues Unterrichtsfach eingeführt werden: Liebeskunde. Am morgigen Valentinstag findet eine Podiumsdiskussion zum Thema statt. Die Projektgruppe „Kunst der Liebe“ hat dazu Politiker, Wissenschaftler und Schüler eingeladen. „Wir plädieren für Liebesstunden, möglichst vom ersten Schuljahr an“, sagten die Organisatorinnen. Für „Pubers“ (Jugendliche) wünschen sie sich sogar mehrere Stunden pro Woche. „Wie kann ein Junge ein Mädchen am besten fragen, ob es mit ihm gehen will? Wie geht man mit Liebeskummer um? Um solche Fragen geht es. Denn erst die Liebe macht den Menschen komplett.“ An Aufbau und Didaktik des neuen Fachs wird derzeit noch gebastelt. Küssen soll jedenfalls erst ab der 10. Klasse unterrichtet werden, weiterführende praktische Übungen gibt's erst ab der 11. Klasse.Foto: Poly-Press
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen