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Gas-Pipeline abgefackelt

■ War die Explosion in Nordrußland geplant?

Moskau (AFP/AP/rtr) – Die Explosion einer Gas-Pipeline im russischen Uchta habe „nur ein paar Bäume zerstört“, meinte der stellvertretende Direktor von Gasprom, Igor Jewkejew, gestern kühl. Die Feuerwehrleute vor Ort sahen das ein bißchen anders: Der Brand sei so heftig gewesen, daß man es nur in einem Kilometer Entfernung aushalten konnte. Und Augenzeugen in Uchta, einer Industriestadt der nordrussischen Republik Komi, berichteten von einem riesigen Flammenmeer und großen Waldbränden.

Entdeckt hatte die Explosion der Pilot eines japanischen Flugzeugs in der Nacht zum Donnerstag: Bis zu sechs Kilometer hoch seien die Flammen und der Rauch, lautete seine Meldung. Einige Stunden nach Entdeckung des Brandes gab der Gasprom-Konzern die ersten Informationen heraus: Der Brand sei absichtlich ausgelöst worden, weil ein Leck in der Pipeline zum Handeln gezwungen habe. Das Feuer sei nach knapp drei Stunden erloschen, Menschen seien nicht verletzt worden. Siehe Seite 6

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