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■ Garzweiler IINRW dafür

Düsseldorf (dpa) – Der nordrhein-westfälische Wirtschafts- und Energieminister Günther Einert (SPD) hat Überlegungen der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, den Aufschluß des umstrittenen Braunkohletagebaus Garzweiler II bei Mönchengladbach hinauszuschieben, als „energiepolitisch unbegründet“ bezeichnet. Wie das Wirtschaftsministerium am Mittwoch in Düsseldorf mitteilte, sei der für das Jahr 2006 geplante Aufschluß von Garzweiler II wegen der kostengünstigen Braunkohle für die Stromerzeugung unverzichtbar. Ein Austausch von Braunkohle zwischen dem rheinischen Revier und den neuen Revieren in Ostdeutschland sei wegen der hohen Transportkosten und -verluste auszuschließen, sagte Einert.

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