: Galicien: Fischer im Hungerstreik
MADRID taz ■ Die Vorsitzenden zweier galicischer Fischereivereine aus dem Gebiet der Rias Baixas, Pablo Villar und Francisco Iglesias, weigern sich seit gestern zu essen. „Wir werden den Hungerstreik aufrechterhalten, bis uns das notwendige Material zur Verfügung gestellt wird“, teilten sie mit. Die Menschen an den fisch- und muschelreichen Flussmündungen befürchten, dass die Ölpest des untergegangenen Tankers „Prestige“ in den nächsten Tagen in die fjordähnlichen Unterläufe eindringen könnte. Die Fischereivereine haben deshalb bei der galicischen Regionalregierung und bei der Zentralregierung in Madrid bereits vor knapp drei Wochen Ölbarrieren und Pumpen zum Absaugen des Schweröls von der Wasseroberfläche bestellt. Trotz mehrerer Versammlungen mit Vertretern der Behörden haben sie das Material nicht erhalten. RW
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