: GEW setzt auf Arbeitszeitverkürzung
Osnabrück (dpa) - Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) setzt auf weitere Arbeitszeitverkürzungen für die rund 500.000 Lehrer im Bundesgebiet, um arbeitslosen Pädagogen Beschäftigung zu verschaffen. Auf dem Gewerkschaftstag in Osnabrück sagte GEW-Vorsitzender Dieter Wunder am Sonntag, durch die letzte Tarifrunde im öffentlichen Dienst seien in neun von elf Bundesländern Arbeitszeitverkürzungen für Lehrer erfolgt. Lediglich Hessen und Baden-Württemberg sperren sich gegen die Umsetzung des Tarifergebnisses. Rund 3.500 Neueinstellungen sind nach Wunders Worten bereits in diesem Jahr unmittelbare Folge der Tarifrunde.
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen