: Frösche im Weltraum
New York (dpa/taz) – Frösche können in der Schwerelosigkeit des Weltraums ungestört die ersten Stufen ihrer Entwicklung – vom Ei zur Kaulquappe – vollziehen. US-Forscher schließen daraus, daß wahrscheinlich auch alle anderen Wirbeltiere – und mit ihnen der Mensch – unter den Bedingungen im All heranwachsen könnten. Steven D. Black vom Ames-Forschungszentrum der US-Weltraumbehörde NASA in Portland (Oregon) berichtet in der neuesten Ausgabe der „Proceedings of the National Academy of Sciences“ von dem Experiment. Im September 1992 waren in der Raumfähre Endeavour die Eier von vier Fröschen befruchtet worden. Das Experiment zeigt, daß ein wichtiges embryonales Stadium, in dem sich das Nervensystem und die inneren Organe entwickeln, auch fernab der Erde in der Schwerelosigkeit vollzieht.
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