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Belgrad (dpa) - Das mit über 21 Milliarden Dollar (rund 37,8 Milliarden Mark) im Ausland verschuldete Jugoslawien hat mit den 16 westlichen Regierungen des „Pariser Clubs“ ein Umschuldungsabkommen für 946 Millionen Dollar unterzeichnet. Es handelt sich um Gelder, die in diesem und bis zur Mitte nächsten Jahres fällig gewesen wären. Da erstmals auch Zinsen gestreckt wurden, erhält Belgrad auch das geforderte neue Geld von 340 Millionen Dollar. Bisher hatte Jugoslawien schon mit dem Internationalen Währungsfonds ein Abkommen über einen Bereitschaftskredit von 390 Millionen Dollar geschlossen. Die Verhandlungen mit den 500 westlichen Geschäftsbanken über eine Umschuldung von 3,2 Milliarden Dollar soll unmittelbar vor dem Abschluß stehen. Von den Banken möchte Jugoslawien in diesem und im nächsten Jahr 500 Millionen Dollar „frisches“ Geld. Jugoslawien will etwa elf Milliarden Dollar Schulden langfristig strecken. Für ein bereits angelaufenes Sanierungsprogramm wird mit einer Milliarde Dollar neuer Kredite seitens der westlichen Gläubiger gerechnet.
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