: Frech: Rosenduft weggemendelt!
Stunk auf der Kanalinsel: Den Rosen, Nelken und Chrysanthemen in britischen Blumengärten ist der Duft abhanden gekommen. Die Königliche Gartengesellschaft will nun in einer wissenschaftlichen Studie untersuchen, wer den Duft entwendet und wohin verbracht hat und wozu er ihn eigentlich braucht. Verdächtigt werden schon lange die Züchter, die vor allem Wert auf Langlebigkeit und Größe der Blüten legen. Zwar leuchten daher die Blumen heute in helleren Farben als früher und halten sich viermal so lange. Bei diesen „Zuchterfolgen“ auf der Strecke geblieben sind dafür die Zellen, die sowohl das Welken der Blume auslösen als auch ihren Wohlgeruch. Einige Züchter versuchen nun schuldbewußt, durch Rückkreuzung mit wilden Sorten den Duft zurückzugewinnen. Bei Rosen gelang dies schon durch Kreuzung mit einer in China wildwachsenden Art. Und jetzt bitte noch die anderen zwei, und dann: Finger weg!Foto: AP
50.000 Menschen beteiligen sich bei taz zahl ich – weil unabhängiger, kritischer Journalismus in diesen Zeiten gebraucht wird. Weil es die taz braucht. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken! Ihre Solidarität sorgt dafür, dass taz.de für alle frei zugänglich bleibt. Denn wir verstehen Journalismus nicht nur als Ware, sondern als öffentliches Gut. Zahlen muss niemand, aber guter Journalismus hat seinen Preis. Und immer mehr Leser*innen machen mit und entscheiden sich für eine freiwillige Unterstützung der taz! Dieser Schub trägt uns gemeinsam in die Zukunft. Denn wir suchen wir auch weiterhin Ihre Unterstützung. Setzen auch Sie jetzt ein Zeichen für kritischen Journalismus und unterstützen Sie die taz – schon ab 5 Euro. Jetzt unterstützen