: Frauenförderung dünn
Anstelle der Errichtung einer neuen Katholischen Fakultät an der HU sollen die dafür vorgesehenen Mittel – fünf Millionen Mark jährlich – für ein Sonderprogramm zur Frauenförderung an den Ostberliner Hochschulen verwendet werden, forderten die Frauenbeauftragten der Berliner Hochschulen. Es sei ein gesellschaftspolitischer Rückschritt, wenn von Mitteln für den Wissenschaftsbereich die katholische Kirche profitiere, in deren Selbstverständnis Frauengleichstellung nicht möglich sei, wenn gleichzeitig an der Frauenförderung gespart werde.
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