Schülerproteste gehen weiter Frankreichs Regierung setzt Einsatz von Schockgranaten aus
Nach schweren Verletzungen bei den jüngsten Schulprotesten in Frankreich bleibt die Lage angespannt. Präsident Macron mahnt zur Mäßigung bei Polizeieinsätzen.
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Der Ausgang der Europawahlen 2024 hat Frankreich in eine politische Krise gestürzt. Aus den anschließenden vorgezogenen Parlamentswahlen ging das neue Linksbündnis um Jean-Luc Mélenchon überraschend als stärkste Fraktion hervor, gefolgt von den Macronisten und dem rechten Rassemblement National (RN) von Marine Le Pen. Eine Mehrheit im Parlament hat seither keiner der drei Blöcke. Seit Dezember 2024 amtiert der konservative François Bayrou als Premierminister. Nach einem Schuldspruch wegen Veruntreuung im März 2025 darf Le Pen voraussichtlich nicht als Kandidatin bei den Präsidentschaftswahlen 2027 antreten.