: Fotos aus Somalia
■ „Museum für Verbotene Kunst“ öffnet wieder mit Fotoausstellung
Kreuzberg/Treptow. Mit einer Fotoausstellung zum Thema „Leben und Sterben in Somalia“ beendet das „Museum der Verbotenen Kunst“ am Karfreitag seine Winterpause. Das Museum ist im letzten original erhaltenen Wachturm der Mauer untergebracht, der seit November 1992 unter Denkmalschutz steht. „Wenn auch der Erhalt des Turmes somit gesichert ist, kämpft unser Museum doch finanziell ums Überleben“, sagte Charley Winkler vom Museumsteam gestern.
Das Museum sei 1993 zunächst für eine Förderung durch den Kultursenat vorgesehen worden, so Winkler. Vor zwei Wochen sei der Bescheid gekommen, daß aufgrund fehlender Gelder in absehbarer Zeit nicht mit einer Förderung zu rechnen sei. „Der Senat schenkte uns zwar eine Heizungsanlage, aber wir haben kein Geld, um das notwendige Öl zu kaufen.“ Strom- und Wasseranschluß fehlen ebenfalls. Zwei ABM-Stellen sind im Februar ausgelaufen. Die sieben Mitglieder des Museumsvereins betreiben den Wachturm nun auf ehrenamtlicher Basis, können ihn daher nur am Wochenende für Besucher öffnen. dpa
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