: „Fischer-Chöre“ nur noch solo: Fundis verlassen grüne Partei
■ Auf einer Konferenz in Frankfurt wurde die Neugründung „Ökologische Linke/Alternative Liste“ beschlossen
Frankfurt (taz) — Mit Fundi und Realo — von den Medien geliebt wie Dick und Doof oder Tom und Jerry — ist es nun nichts mehr: Zwölf Jahre nach seiner Gründung bricht das strömungsübergreifende Parteibündnis „Die Grünen“ endgültig auseinander. Auf einer Konferenz am Wochenende in Frankfurt beschloß die „ökologische Linke“ um Jutta Ditfurth ihren Austritt. Nach der beim Parteitag in Neumünster festgeschriebenen Strukturänderung — Abschaffung der Rotation und Aufhebung der Trennung von Amt und Mandat — sehen die Fundis bei den Grünen kein Land mehr. Auch der Bundesvorstand als ihre letzte überregionale Einflußmöglichkeit wurde durch einen realo-dominierten Länderrat ersetzt. Für sie sind die Grünen jetzt nichts weiter als eine „durchhierarchisierte Mittelstandspartei“, die auch mit der CDU Koalitionen eingehen würde. Mit ihrer neuen Partei (Ökologische Linke/Alternative Liste“) wollen sie dagegen in die Opposition gehen. SEITE 5
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