: Finanzsenator jetzt online
■ Nie wieder Gassi gehen für die Hundesteuer
Wer sich übers Finanzamt ärgert, kann jetzt schneller Dampf ablassen. Unter www.bremen.de/finanzsenator sind seit gestern nicht nur die Formulare für sämtliche Steuerangelegenheiten abrufbar: Lohnsteuer. Hundesteuer. Veranlagung x oder y. Per Mausklick ist vielmehr auch die Beschwerde-Mail an den Finanzsenator in Sekunden abgesetzt, dessen Leute versprechen: „In 24 Stunden wollen wir elektronische Post beantwortet haben.“
„Wer sich als Dienstleister versteht, muss offensiv und professionell mit dem Medium Internet umgehen“, sagt Finanzsenator Hartmut Perschau (CDU) zum neuen Internet-Auftritt seines Ressorts, das zugleich für den Bereich Neue Medien zuständig ist – und das jetzt neben dem üblichen Formulare-bestellen, den Bürgerinfos und dem Reden-Archiv auch einen Streifzug durchs art déco „Haus des Reichs“ anbietet. Nachts. Tags. Für Berufstätige, aber auch für Erwerbslose oder Neu-Orientierer gleichermaßen interessant. Denn der Finanzsenator hält, weil zuständig auch fürs Personalwesen, sämtliche Stellenausschreibungen des öffentlichen Dienstes parat. Ein Angebot, das erweitert werden soll, wenn sich Firmen, „die zum Konzern Bremen gehören“, beteiligen wollen. Apropos Konzern und Corporate Identity: Auch die anderen Ressorts werden ihren Intern-Auftritt dem des Finzsenators jetzt angleichen – oder ihn nachmachen, wo es noch keinen gibt. ede
Umverteilung gegen rechts
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