: Feuerwehr soll Öltanker löschen
Galveston/Texas (dpa) - Fünf Feuerwehrboote begannen am Montag im Golf von Mexika unweit der texanischen Küste, den brennenden norwegischen Tanker „Mega Borg“ mit Tausenden Tonnen von Löschschaum zu bedecken, um die seit drei Tagen wütenden Flammen zu ersticken und eine Umweltkatastrophe zu verhindern. Der 260 Meter lange Tanker, der rund 140.000 Tonnen leichtes Rohöl an Bord hat, droht zu sinken und seine Ladung ins Meer zu ergießen. Obwohl damit von der Menge her die größte Ölpest in der Geschichte der USA droht - aus dem Tanker „Exxon Valdez“, der im vergangenen Jahr auf ein Riff lief, waren „nur“ rund 40.000 Tonnen Öl ausgelaufen -, ist die Gefahr für die Umwelt nach Ansicht von Experten geringer als im Fall der „Exxon Valdez“. Einmal ist der größte Teil des bislang ausgelaufenen Öls der „Mega Borg“ verbrannt, zum anderen hat der norwegische Tanker leichtes Öl geladen, das auf dem Wasser rasch verdunstet. Es gilt als unwahrscheinlich, daß das Öl die etwa 90 Kilometer von der Unglücksstelle entfernt liegende texanische Küste erreicht.
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