Feuer in Berliner Moschee: Möglicher Anschlag auf Muslime
In Berlin stand in der Nacht eine Moschee in Flammen. Vermutlich hat jemand den Brand gelegt. Der Staatsschutz untersucht, ob es politische Motive gab.
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BERLIN afp/dpa | Vermutlich durch Brandstiftung ist der Anbau einer Berliner Moschee beschädigt worden. Wie die Polizei in der Hauptstadt am Dienstag mitteilte, waren Baumaterialien in einem Anbau des Gebäudes im Stadtteil Kreuzberg-Friedrichshain in Flammen aufgegangen und mussten von der Feuerwehr gelöscht werden. Das Gebäude wurde verrußt und stark in Mitleidenschaft gezogen.
Nach Angaben der Polizei prüft der Staatsschutz des Landeskriminalamts Berlin, ob es sich um Brandstiftung aus politischen Motiven handelt.
Die Ursache des Brandes war zunächst unklar. Das Feuer hatte einen noch nicht fertiggestellten Teil der Mevlana Moschee Baumaterialien erfasst.
„Die Flammen sprangen auch auf die Folie vor den Fenstern über und züngelten an der Fassade hoch“, sagte ein Feuerwehrsprecher. Aus angrenzenden Bezirken riefen besorgte Menschen an, die vom Schein der Flammen aufgeschreckt wurden. Nach etwa einer Stunde hatten 60 Feuerwehrleute den Brand gelöscht. Verletzt wurde niemand.
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